Pagoclone
CAS-Nr.: 133737-48-1
Was ist Pagoclone?
Pagoclon (2-(7-Chlor-1,8-naphthyridin-2-yl)-2,3-dihydro-3-(5-methyl-2-oxo hexyl)-1H-isoindol-1-on) ist eine Verbindung, die ursprünglich als Medikament gegen Angstzustände entwickelt wurde. Es wird als ein von Cyclopyrrolon abgeleitetes Medikament eingestuft. Diese Substanz wird als Nicht-Benzodiazepin bezeichnet – sie hat ähnliche Wirkungen wie Benzodiazepine, weist aber eine andere chemische Struktur auf. Wie andere Medikamente aus der Gruppe der Benzodiazepine interagiert es mit den GABA-A-Rezeptoren und hat eine angstlösende Wirkung, aber keine übermäßige sedierende Wirkung.
Pagoclone-Anwendung
Der Prepper wird benutzt, um Ängste abzubauen. Sie ermöglichen es Ihnen, sich zu beruhigen und zur Ruhe zu kommen. Es erleichtert das Einschlafen, verursacht aber keine übermäßige Tagesmüdigkeit. Das Wichtigste ist, dass das Produkt keine stark sedierende Wirkung hat, so dass die Einnahme nicht von übermäßiger Benommenheit oder Verwirrung begleitet wird. Das Pagoklon beeinträchtigt also weder das tägliche Funktionieren, noch behindert es die Erfüllung der Pflichten durch Schläfrigkeit oder Unterdrückung des scharfen Denkens.
Ein weiteres Profil des Produkts ist seine Verwendung zur Linderung der Symptome des Stotterns.
Mechanismus der Wirkung
Die Verbindung interagiert mit GABA-A-Rezeptoren, insbesondere mit den Untereinheiten alpha2 und alpha3. Diese Untereinheiten sind für die angstlösende Wirkung der Benzodiazepine verantwortlich. Im Gegensatz dazu hat das Präparat praktisch keine Aktivität gegen die alpha1-Untereinheit der GABA-A-Rezeptoren. Und das bedeutet, dass es keine starken sedierenden oder schlaffördernden Wirkungen hat.
Pagoclon Dosierung
Es wird empfohlen, das Präparat in einer Dosis von 0,3 bis 1,2 mg pro Tag einzunehmen.
Referenzen:
- de Wit H, Vicini L, Haig GM, Hunt T, Feltner D: Evaluation of the abuse potential of pagoclone, a partial GABAA agonist. J Clin Psychopharmacol. 2006 Jun;26(3):268-73; https://go.drugbank.com/articles/A2905
- Atack JR, Pike A, Marshall G, Stanley J, Lincoln R, Cook SM, Lewis RT, Blackaby WP, Goodacre SC, McKernan RM, Dawson GR, Wafford KA, Reynolds DS: The in vivo properties of pagoclone in rat are most likely mediated by 5′-hydroxy pagoclone. Neuropharmakologie. 2006 May;50(6):677-89. Epub 2006 Jan 20; https://go.drugbank.com/articles/A2906
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