Mebicar
CAS-Nr.: 10095-06-4
Was ist Mebicar?
Mebicar (Adaptol) ist ein Präparat, das ursprünglich als Mittel gegen Angstzustände entwickelt wurde. Andere Bezeichnungen sind Mebicarum, Mebikar, Мебикар, Tetramethylglycoluril, 1,3,4,6-Tetramethylglycoluril und Temgicoluril. Wie andere von osteuropäischen Wissenschaftlern entwickelte Präparate, z. B. Semax oder Selank, diente Mebicar ursprünglich der Linderung von Angstzuständen, aber es stellte sich heraus, dass das Präparat die kognitiven Funktionen nicht nur nicht unterdrückt (wie einige Anti-Angst-Präparate), sondern sie sogar verbessert. Es wird daher als nootropes Mittel eingesetzt.
Anwendung von Mebicar
Mebicar wird als Anti-Angst-Präparat zur Verringerung von Angstzuständen und erhöhter nervlicher Anspannung eingesetzt. Das Präparat kann auch zur Linderung von neurotischen Störungen verwendet werden. Am wichtigsten ist, dass seine Einnahme nicht mit einer Unterdrückung der körperlichen und geistigen Aktivität einhergeht, wie dies bei vielen anderen Anti-Angst-Präparaten der Fall ist. Mehr noch – Mebicar verbessert die kognitiven Funktionen. Es wird daher als nootropisches Präparat zur Verbesserung von Gedächtnis und Konzentration verwendet. Es wirkt sich positiv auf das psychische Wohlbefinden aus und lindert die Symptome von ADHS.
Das Präparat kann die Nebenwirkungen von Neuroleptika aufheben und auch die Raucherentwöhnung erleichtern. Es kann epileptischen Anfällen entgegenwirken und auch die Symptome einer stressbedingten Magengeschwürerkrankung lindern.
Mechanismus der Wirkung
Mebicar beeinflusst wichtige Neurotransmittersysteme im Gehirn. Es senkt den Noradrenalinspiegel und erhöht den Serotoninspiegel, hat aber keinen Einfluss auf das dopaminerge System. Es hat auch keine cholinolytischen Wirkungen.
Mebicar – Dosierung
Die empfohlene Dosierung von Mebicar beträgt 300-500 mg, die 2-3 Mal pro Tag eingenommen werden. Die maximal zulässige Einzeldosis beträgt 3 mg und die Tagesdosis 10 mg.
Referenzen:
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